ARS MORIENDI

zwei Spiele über das Sterben nach Nikolai Evreinov 

Premiere:  04.06.2015; 20 Uhr /taT- Studiobühne des Stadttheater Gießen

weitere Vorstellung 5.06.2015, 20 Uhr/ taT- Studiobühne Stadttheater Gießen

 

Harlequin stirbt exakt um Mitternacht. Ein Spiel mit der Zeit beginnt. Und das Ende ist bei diesem Spiel von Anfang an sicher. Harlequin stirbt. 

 

Nach dem Motto „Der Tod macht jeden Tag lebendiger.“(Jüdisches Sprichwort) verbindet Ars Moriendi zwei Stücke Nikolai Evreinovs, die das Sterben und den körperlichen Zerfall ins Zentrum stellen. Entgegen der weit verbreiteten Lethargie bezüglich dieses existentiellen Themas, entfaltet Evreinov in seinen Stücken eine absurde Spielerei, die durch schwarzen Humor und makabre Einfälle die Leichtigkeit des unausweichlichen Todes zelebrieren.  In der Auseinandersetzung mit den Anfang des 20. Jahrhunderts veröffentlichten Monodramen setzt Ars Moriendi den sterbenden Körper in verschiedene Perspektiven, um so ein Modell zu präsentieren, dass gleichsam auf das Leben verweist.  Der Raum wird dabei ebenso zum Körper wie andere Bühnenmittel und damit zu einer Plattform des schwindenden Selbst.  

Körperliches Spiel in englischer Sprache ohne Übertitel.

In Kooperation mit dem Stadttheater Gießen.

 

Mit Irina Ries, Christopher Basile,  Arthur Romanowski und Sebastian Songin. 

 

 

Inszenierung: Suse Pfister

Choreographie: Anthony Taylor

Ausstattung: Thurid Goertz

Dramaturgie/Licht: Arthur Romanowski

 

 

 

 

 Gefördert durch 

 

 

 

 

              

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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